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Juli 2020

Ein aufregendes Krippen- und Kindergartenjahr neigt sich dem Ende zu!
Bei den „Kleinen“, aber natürlich auch bei uns „Großen“ mussten herausfordernde Situationen gemeistert werden, die für alle neu waren und auch weiterhin sind.Überall herrscht Unsicherheit, wo wir doch alle gerade so dringend Stabilität brauchen würden.
Wir im Kinderzentrum hatten große Bedenken, wie die Kinder nach so langer Zeit wieder zu uns kommen…. müssen wir neue Eingewöhnungen machen? Wie funktioniert das mit dem Abstand halten? Teilöffnung nicht möglich? Es ist schön zu berichten, dass sich unsere „Ängste“ zum großen Teil nicht bestätigt haben. Meistens haben sich die Kinder so auf ihren gewohnten Alltag gefreut, dass es kaum Tränen gab. An dieser Stelle müssen wir wirklich mal die „Kleinen“ sehr loben!!!!!! Alle haben sich wirklich sehr gut und vor allen Dingen schnell an die neuen Abläufe im Kinderzentrum gewöhnt und akzeptieren diese, auch wenn es natürlich nicht immer einfach ist.
Die Elternbeiträge müssten nun alle zurück erstattet worden sein. Falls Sie dazu noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte direkt an Frau Huber im Pfarrbüro.
In großen Schritten nähern wir uns nun den großen Ferien. Das Kinderzentrum ist vom 10.08.-01.09.2020 geschlossen .Für die letzten Wochen haben wir noch einige Informationen für Sie:
– leider hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen….. der erste Elternabend findet am 05. Oktober 2020 statt, und NICHT am 5. September. WICHTIG
– Bitte halten Sie sich weiterhin an die „Verhaltensregeln“ im Kinderzentrum wie Abstand halten, Mundschutz, Händewaschen, abgeben an der Gruppentüre ect…..

Wir haben strikte Anweisungen vom Staatsministerium bekommen, wie wir uns als Einrichtung beim Auftreten von Krankheitszeichen verhalten müssen.

„Grundsätzlich darf die Betreuung ausschließlich von Kindern ohne Krankheitssymptomen in Anspruch genommen werden. Auch das Personal muss gesund sein.
Krankheitszeichen bei Kindern: Bei Auftreten von Erkältungs-bzw. respiratorischen Symptomen in der Betreuungszeit ist das Kind sofort vor Ort in der Kindertageseinrichtung/HPT bis zur Heimfahrt/Abholung einzeln zu betreuen. Die Eltern müssen auf die Notwendigkeit einer umgehenden ärztlichen Abklärung hingewiesen werden. Die Eltern sollen sich anschließend telefonisch mit ihrer Haus-/Kinderarztpraxis in Verbindung setzen oder den kassenärztlichen Bereitschafts-dienst unter der Telefonnummer 116 117 kontaktieren. Der Haus-/Kinderarzt oder der kassenärztliche Bereitschaftsdienst bespricht das weitere Vorgehen, z.B. ob eine Testung auf SARS-CoV-2 angezeigt ist. Wenn eine solche Testung angezeigt ist, darf das betroffene Kind erst wieder in die Einrichtung zurückkehren, wenn eine Bestätigung des Arztes oder des Gesundheitsamts vorliegt, dass das betroffene Kind untersucht und ein Verdachtsfall ausgeschlossen wurde.“

Auszug aus dem Hygieneplan vom Staatsministerium
Bitte haben Sie Verständnis, dass wir diese Vorschriften umsetzen müssen. Bei Wiederaufnahme der Betreuung ist also auf jeden Fall ein Attest nötig!

Wir wollen uns für alle lieben Worte, die Anteilnahme und Aufmerksamkeiten zum Tod unserer lieben Kollegin Sonja Wiesmeier bedanken. Auch die Angehörigen haben darin Trost gefunden. Sonja war eine liebevolle Kollegin und wir vermissen sie alle schmerzlich.

 

„Ein Abschied schmerzt immer, auch wenn man sich schon lange darauf freut“ Artur Schnitzler

Mit diesen Worten wollen wir allen unseren Abgängern, ob Groß oder Klein, alles Liebe und Gute auf Ihrem weiteren Lebensweg wünschen und freuen uns natürlich immer auf ein Wiedersehen.
Das gesamte Kinderzentrumkollegium wünscht Ihnen einen wunderschönen, entspannten und gesunden Sommer, mit vielen verschiedenen Eissorten, entspannten Tagen und guten Gesprächen und all dem, was für Sie in der Familie zu einem perfekten Sommer dazu gehört.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

25. Juni 2020

351. Newsletter Allgemeine Informationen zur Kindertagesbetreuung

Ab dem 1. Juli 2020 geltende Regelungen in der Kindertagesbetreuung

Sechste Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

Wie bereits mit dem 349. Newsletter vom 17. Juni 2020 mitgeteilt, beginnt ab dem 1. Juli 2020 ein eingeschränkter Regelbetrieb. Die Allgemeinverfügung über die Betretungsverbote in Kindertageseinrichtungen läuft zum 30. Juni 2020 aus und wird nicht verlängert. Stattdessen wurde ein neuer § 16a in die Sechste Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (6. BayIfSMV) aufgenommen.

 

Rahmen-Hygieneplan

Ab 1. Juli 2020 gilt der aktualisierte Rahmen-Hygieneplan Corona für die Kindertagesbetreuung und Heilpädagogische Tagesstätten.

Es handelt sich um einen Rahmen-Hygieneplan. Dieser gibt Ziele sowie einen Orientierungsrahmen vor. Wenn sie das Ziel der jeweiligen Regelung auf anderem Wege in gleicher Weise erreichen, so können sie in diesem Punkt von den Vorgaben im Rahmenplan auch abweichen. Gerade aufgrund der sehr unterschiedlichen räumlichen, personellen und kindbezogenen Gegebenheiten in den jeweiligen Kitas bzw. Tagespflegestellen sind damit individuelle und praktikable Lösungen möglich.

 

Änderung im Rahmen-Hygieneplan

Der aktualisierte Rahmen-Hygieneplan entspricht im Wesentlichen dem Rahmen-Hygieneplan zum 15. Juni 2020. Folgende relevante Änderungen sind enthalten:

  • Ausschluss kranker Kinder (1.1.1): Das Betretungsverbot wurde auf Kinder mit Symptomen einer akuten, übertragbaren Krankheit beschränkt. Diese Kinder dürfen weiterhin unter keinen Umständen eine Kita bzw. Tagespflegestelle besuchen. Damit können Kinder mit chronischen Erkrankungen, bei denen die Ursache der Krankheitssymptome klar ist (z.B. Heuschnupfen, Asthma), die Einrichtungen wieder besuchen.
  •  Gruppenbildung (2.2): Das Kapitel wurde neu gefasst. Es wird weiterhin empfohlen, möglichst feste Gruppen zu bilden. Dies schließt jedoch nicht aus, dass Neueinteilungen aus pädagogischen oder organisatorischen Gründen erfolgen. Wenngleich auch weiterhin eine feste Zuordnung des Personal die Anzahl der Kontaktpersonen im Infektionsfall geringhält, ist ein Personalwechsel zwischen den Gruppen nicht ausgeschlossen.
  •  Lebensmittelhygiene (5): Es wird klargestellt, dass Kinder auch während der Essenseinnahme untereinander keinen Mindestabstand einhalten müssen.

Schutz- und Hygienekonzept

Für den Betrieb von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen benötigen die Träger ab 1. Juli 2020 ein Schutz- und Hygienekonzept, § 16a Abs. 1 Satz 1 BayIfSMV. Die Grundlage hierfür ist der ab 1. Juli 2020 gültige Rahmen-Hygieneplan unter Berücksichtigung von einrichtungsspezifischen Anforderungen und den Umständen vor Ort. Das Schutz- und Hygienekonzept ist auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. Träger, die kein individuelles Schutz- und Hygienekonzept erarbeiten wollen, können durch Verwendung des unter Nr. 6 des Rahmen-Hygieneplans enthaltenen Vordrucks den Rahmen-Hygieneplan zu ihrem Schutz- und Hygieneplan erklären. Damit kommen sie auch der notwendigen Dokumentationsplicht nach. Eventuelle Anpassungen an die Gegebenheiten vor Ort können auch handschriftlich im Dokument ergänzt werden.

 

Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen

Ferientagesbetreuungen und organisierte Spielgruppen – unabhängig von einer Betriebserlaubnis – werden ebenfalls zum 1. Juli 2020 wieder zugelassen. Auch sie benötigen ein Schutz- und Hygienekonzept, das sich am Rahmen-Hygieneplan Kindertagesbetreuung orientiert. Auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde ist eine Dokumentation der betreuten Kinder und der Betreuungspersonen vorzulegen.

Unter organisierten Spielgruppen sind vor allem nicht nach dem BayKiBiG geförderte Betreuungsangebote zu verstehen, unabhängig davon, ob sie einer Betriebserlaubnis nach § 45 SGB VIII bedürfen oder nicht. Spielgruppen im privaten Umfeld fallen nicht darunter.

Betreuungsangebote, die für einen Zeitraum von weniger als drei Monaten angelegt sind, waren bis zur Aussetzung dieser Regelung am Anfang der Pandemie regelmäßig nicht erlaubnispflichtig. Das betrifft vor allem Ferienbetreuungen. Diese Regelung wird ebenfalls ab dem 1. Juli wieder in Kraft gesetzt. Ferienbetreuungen können demnach ab diesem Zeitpunkt wieder ohne Betriebserlaubnis durchgeführt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Referat V 3 – Kindertagesbetreuung

 

http://www.stmas.bayern.de/kinderbetreuung/service/newsletter.php