Tiergestützte Pädagogik

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Hallo ich bin Lemmy, ein Labradoodlerüde und geboren am 31.08.2016. Meine Mama ist ein Labrador und mein Papa ein Großpudel. Mit acht Wochen bin ich zu meiner Familie gezogen. Schon von klein auf durfte ich mein Frauchen in die Arbeit begleiten. Meine Besitzerin heißt übrigens Monika Häglsperger und ist die Leitung vom Kinderzentrum St. Nikolaus. Für mich war es sehr wichtig, dass ich schon als Welpe mit in die Arbeit gekommen bin. So gewöhnte ich mich langsam und kontinuierlich an die Kinder, dessen Verhalten und Lautstärke. Dies spiegelt sich nun in meiner Ruhe und Gelassenheit wieder. Ich habe einen sehr freundlichen, offenen und gutmütigen Charakter. Das schönste ist für mich unter Kindern und Erwachsenen zu sein, denn ich lasse mich sehr gerne streicheln und knuddeln. Gemeinsam mit Monika absolviere ich derzeit eine Ausbildung zum Therapiebegleithundeteam bei Stephanie Lang von Langen (Wunjo-Projekt), welche wir im Oktober 2017 abschließen. Bisher konnten wir beide bereits wertvolle praktische Erfahrungen sammeln. Die gemeinsame Zusammenarbeit mit den Kindern geht erst richtig los, wenn ich mit der Ausbildung fertig bin.  Darauf freue ich mich schon sehr. Durch Fotos und Berichte, zeige ich Euch dann, was ich alles mit den Kindern mache.

Was heißt tiergestützte Pädagogik?

Schon lange werden Tiere unterstützend in der Therapie und Pädagogik eingesetzt, sie haben eine nachweislich positive Wirkung auf das Wohlbefinden und die Lebensqualität des Menschen. Besonders Hunde sind für den Einsatz in sozialen, pädagogischen, medizinischen und psychiatrischen Arbeitsfeldern sehr geeignet. Die große positive, emotionale, soziale und auch motorische Wirkung der Tiere regt viele unterschiedliche Entwicklungsbereiche an.

Hunde haben ähnliche soziale Strukturen und Bedürfnisse wie wir Menschen. Sie sind einfühlsam, anpassungsfähig, suchen Kontakt zu anderen Sozialpartnern und genießen Aktivitäten mit Menschen. Da sie ihrem Gegenüber völlig wertfrei begegnen, sensibel auf Stimmungen und Gefühle reagieren, fördern besonders Hunde den Heilungsprozess, stärken das Selbstvertrauen und helfen Ängste und Stress abzubauen. Hunde sind wertfrei, spiegeln direkt und unverfälscht, können einen motivierenden oder auch Stress abbauenden Einfluss haben. So verbindet Hunde und Menschen seit Jahrtausenden eine ganz besondere Beziehung. Diese Verbindung ist die Grundlage der tiergestützten Pädagogik.

Ziele der tiergestützten Pädagogik im Kindergarten:
  • Tiere fördern bei Kindern Empathie und helfen, neue Herausforderungen zu meistern.
  • Sie bewerten und bevormunden nicht, deshalb erzählen viele Kinder Tieren mehr als Menschen.
  • Sie fördern die Konzentration und Ausdauer und geben eine direkte und ehrliche Rückmeldung auf das eigene Verhalten. Dadurch wird u.a. auch das Körpergefühl und die Kommunikation gefördert.
  • Ein Tier, das man gerne hat ist ein toller Motivator und kann in verschiedenen Übungen auch eingesetzt werden um Lese- und Rechenprobleme zu verbessern.
  • Regelakzeptanz und Gruppenfähigkeit werden automatisch gesteigert.
  • Koordination, Feinmotorik und Bewegungsfreude werden gefördert.
  • Kinder lernen, den Hund als Lebewesen zu respektieren und ein Stück weit seine Sprache zu verstehen und zu sprechen. So können Hundeangst und die Gefahr von Unfällen vermindert werden.

 

 

 

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